Zitate aus Ein Kurs in Wundern

Zitat aus Ein Kurs in Wundern.

Dieser Gedanke gehört zur Übungsaufgabe 72: Groll hegen ist ein Angriff auf Gottes Heilsplan. Durch diesen Gedanken meine ich die Aufgabe verstanden zu haben. Es könnte auch heißen: solange ich mich von etwas verärgern lasse, so lange werde ich keinen inneren Frieden finden. Auf den Leitgedanken übertragen könnte es auch heißen: Jeder Ärger ist ein Angriff auf meine Gesundheit. Warum ärgere ich mich überhaupt? Weil ich mich nicht gesehen fühlen? Weil etwas nicht meinen Erwartungen entspricht? Weil ich mich benachteiligt fühle? Schlussendlich läuft es auf das Gleiche hinaus: Ich genüge mir selbst nicht und versuche daher durch Äußeres meine Löcher zu stopfen. Das kann eine Weile funktionieren Am Ende ist es doch eine Sackgasse…

Zitat Ein Kurs in Wundern.

Erleuchtung oder Erlösung? Hmmm… Fand ich zunächst den Begriff Erlösung etwas altbacken, kirchlich und nicht unbedingt zeitgemäß, halte ich ihn jetzt zutreffender als den Begriff Erleuchtung. Ich verstehe es so, wie die im Yoga beschriebenen Kräfte bzw. Winde oder auch Energieströme: Prana und Apana. Apana ist die nach unten gerichtete Energie und ist Verbunden mit dem Loslassen. Dies sehe ich als Erlösung. Ganz simples Beispiel: Leide ich an Verstopfung und kann endlich mein großes Geschäft verrichten, fühle ich mich erlöst. Nicht erleuchtet. Erleuchtung steht für die nach oben strebende Lebensenergie. Dies kann z.B. durch intensive Atemübungen forciert werden. Nach diesen Atmemübungen fühle ich mich energetisiert; meine Stimmung ist erhellt; meine Wahrnehmung ist klarer. Dies geht in Richtung Erleuchtung. In alten yogischen Schriften wird vor dem Aufsteigen der Kundalini gewarnt. Im Buch Auralesen und alte Therapien der Essener steht u.a. geschrieben, dass ein öffnen der Chakren ohne Lösen der eigenen Traumata zu psychischen Problemen führen kann. Vielleicht werden die ungelösten Themen damit erstmal forciert. Daher ziehe ich die Schlussfolgerung: erst Erlösung, dann Erleuchtung. Eigene Konzepte, Glaubenssätze, Muster, Konditionierungen usw. loslassen. Sich selbst klären. In Frieden mit sich selbst und allen Anderen kommen. Achtsamkeit und Meditation sind gute Mittel auf diesem Weg.

Dies ist Aufgabe 70 aus dem Übungsteil aus Ein Kurs in Wundern.

Verhält sich ein Mensch wahnsinnig, so kannst Du ihn nur dadurch heilen, dass du die geistige Gesundheit in ihm wahrnimmst. Wenn du seine Fehler akzeptierst, dann akzeptierst du deine.

Gefunden im Kapitel 9 Abschnitt 3 Textteil auf Seite 167.

Anstatt Mensch steht im Original Bruder. Da alle Menschen Kinder Gottes sind und ich das Wort Bruder nicht allumfassend und auch für nicht mehr zeitgemäß halte, habe ich mich für diese Schreibweise entscheiden.

Frei nach Goethe: Behandle einen Menschen stets so wie er sein soll, nicht so wie er ist. Ein Kurs in Wundern ist hier noch wesentlich präziser und direkter. Ein weiter Satz im Abschnitt erläutert es noch etwas treffender: Dein Mitmensch (Bruder) hat ebenso Recht wie du, und wenn du denkst, er irre sich, dann verurteilst du dich selbst.

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Lesen. Anwenden. Transformieren.